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Als wir das Haus kauften, war das gesamte Fachwerk flächig gespachtelt und mit einer gummiartigen Farbe überzogen. Im Laufe der Zeit war die Farbe bereits an vielen Stellen aufgeplatzt, so dass das Fachwerk durch eindringende und nur schwer trocknende Feuchtigkeit in Gefahr war.

Im November 2014 hatte der Maler endlich Zeit. Im Schlemmstrahlverfahren, das schonender als das reine Sandstrahlen ist, wurde die Farbe von allen Balken zentimeterweise abgetragen.

Vorsichtshalber wurden die Fenster und Türen abgehängt.

Das Schlemmstrahlen hinterlässt einen feinen, haftenden Staub, der nach dem Trocknen abgebürstet werden kann.

Aber die Arbeit lohnt sich. Hier erkennt man den großen Berg der brauner und rötllicher Anstrichreste auf der Folie.

Am Giebel  erkennt man nun, dass auch hier noch Arbeiten am Fachwerk nötig sind.

Es ist in jedem Fall ein gutes Gefühl zu wissen, dass unser Fachwerk nun wieder trocknen kann. Und viel hübscher finden wir es so auch - zumindest dann, wenn die ganzen Spachtelreste von Hand aus den Rissen und Löchern entfernt wurden.